Gekürzte RSS-Feeds in voller Länge abonnieren

Update: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 20. Februar 2012. Da der damals vorgestellte Service nicht mehr existiert, habe ich den Artikel überarbeitet und um neue Links und einen neuen Service ergänzt.

Dieses Wochenende hab ich zwei Blogs gefunden, die mich sehr interessieren. Daher hab ich von beiden mit Feedly den RSS-Feed abonniert und mich darauf gefreut, zukünftig immer mizubekommen, wenn es einen neuen Artikel dort gibt – ohne jeden zweiten Tag auf die Seite gehen zu müssen. Aber dieser Vorteil von RSS sollte bekannt sein.

Ein zweiter Grund, warum ich interessanten Blogs per RSS folge ist, dass ich die Artikel dann zum Beispiel auch unterwegs offline lesen kann, denn RSS-Reader auf Smartphones (wie mein Favorit FeedMe), Netbooks, usw. laden die Artikel auch zum Offline-Lesen herunter, wenn sie richtig eingestellt sind. Wenn nun aber die Blog-Betreiber*innen den RSS-Feed so einstellen, dass nur die ersten paar Zeilen angezeigt werden, wars das mit dem Lesen unterwegs oder entspannt und zügig ohne lange Ladezeiten online im Feedreader. Bis vor Kurzem flogen solche Blogs bei mir wieder raus – was bei manchen sehr interessanten durchaus schade war.

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Dein Heiligtum

Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muß in dir selber leben.

Wenn’s deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.

Das flücht’ge Lob, des Tages Ruhm,
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.

Theodor Fontane

Was mich bewegt

von Rainer Maria Rilke

Man muss den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,0823
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen –
und dann Gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit …

Man muss Geduld haben,
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages in die Antwort hinein.

Gemeinsam sind wir stark

Interview mit einem Freund von mir über Tauschkreise und wie du einen findest oder selbst aufbaust!
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Gesprochene Artikel in Wikipedia

Da werde ich mal ein wenig mithelfen, wenn ich mal Zeit über habe: gesprochene Artikel in Wikipedia
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Selbstliebe

Eine Rede von Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag

am 16.April 1959


Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschah, richtig ist, von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich, das nennt sich SELBSTACHTUNG.

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Buchrezension: Befreiung vom Überfluss

Meine neueste Buchrezension behandelt das Buch „Befreiung vom Überfluss“ von Niko Paech.
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Was ist denn Postwachstumsökonomie?

Die Postwachstumsökonomie ist ein System, dem ich deutlich eher zutraue uns alle zufrieden zu machen und gleichzeitig unser Ökosystem zu erhalten, als allen anderen Systemen, die ich so bisher kenne.

Einer ihrer Vordenker schlechthin, Niko Paech, beschreibt die Postwachstumsökonomie wie folgt:

Als „Postwachstumsökonomie“ wird eine Wirtschaft bezeichnet, die ohne Wachstum des Bruttoinlandsprodukts über stabile, wenngleich mit einem vergleichsweise reduzierten Konsumniveau einhergehende Versorgungsstrukturen verfügt. Die Postwachstumsökonomie grenzt sich von landläufigen, auf Konformität zielende Nachhaltigkeitsvisionen wie „qualitatives“, „nachhaltiges“, „grünes“, „dematerialisiertes“ oder „decarbonisiertes“ Wachstum ab. Den vielen Versuchen, weiteres Wachstum der in Geld gemessenen Wertschöpfung dadurch zu rechtfertigen, dass deren ökologische „Entkopplung“ kraft technischer Innovationen möglich sei, wird somit eine Absage erteilt.

In seinem kurzen, gut lesbaren Text über die Grundzüge einer Postwachstumsökonomie schreibt er darüber hinaus über ihre Entstehungsgeschichte, die Gründe für die Alternativlosigkeit einer Postwachstumsökonomie und deren Umsetzung in fünf Bereichen.

Eine Idee, welche 11 Schritte jede und jeder bereits umsetzen kann, um eine Zukunft ohne Wachstum zu erschaffen, hat er mir in einem Interview über die Postwachstumsökonomie für den Blog „Experiment Selbstversorgung“ gegeben.

Appell gegen Prostitution

Prostitution geht gar nicht!Die Zeitschrift EMMA startet einen Appell gegen Prostitution und 90 Erstzeichner*innen waren sofort dabei. Darunter viel Prominenz und Vertreter fast aller Parteien. Nur die Grünen haben der EMMA nicht mal geantwortet. Dabei sollten doch gerade die Grünen als eine der Erfinder*innen der „Prostitution als Beruf“ ein Interesse daran haben, einen der derbsten Konstruktionsfehler des Prostitutionsgesetzes von 2002 zu ändern und die Freier zu bestrafen. Es geht ja nicht darum, die Opfer in die Illegalität abzuschieben, sondern die Freier und Zuhälter zu ächten und ihr handeln zu illegalisieren. Haben wir bei Arbeits-Sklaverei ja auch gemacht…

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Weitere Bestätigung für den Film Climate Crimes

Wie die Umweltschutzorganisation RiverWatch auf ihrer Website berichten, hat der nächste Protagonist der Umwelt-Doku Climate Crimes, eine Auszeichnung für seine wissenschaftlichen Arbeiten erhalten.

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Zukunft ohne Wachstum

Unter dem Titel „Zukunft ohne Wachstum“ werde ich auf scoop.it ab jetzt Artikel und Videos zum Thema sammeln.
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Datenschutz durch verschlüsselte E-Mails

Ich möchte mit so vielen Menschen wie möglich verschlüsselt E-Mails schreiben. Sowohl beruflich, wie auch privat.

  • Weil ich vertrauliche Geschäftsdaten auch nicht auf Postkarten verschicke
  • Weil das Briefgeheimnis ein wertvolles Grundrecht ist
  • Weil ich den Onkel vom Geheimdienst auch bei Privatgesprächen nicht am Tisch sitzen mag, ganz einfach, weil ich ihn nicht kenne
  • Weil ich mit Ihren und Deinen Daten so sensibel umgehen möchte, wie ich es mir auch für meine Daten in fremden Händen wünsche
  • Und weil ich mich nicht unwidersprochen als potentiellen Terroristen behandeln lasse

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Bestechung als Geschäftsmodell

Wenn eine Firma neben ihrer Spezialisierung auf Energie- und Transportinfrastruktur vor allem auch auf Bestechung und Korruption spezialisiert ist, nominiert es sich quasi selbst für den Public Eye Award. Alstom ist eine solche Firma. In mehr als 10 Ländern weltweit wird gegen Alstom wegen Schmiergeldzahlungen und Bestechung ermittelt. Zahlreiche Verurteilungen konnten das Unternehmen nicht davon abringen, weiter zu machen, wie bisher. Und selbst ein Ausschluss der Firma von Ausschreibungen der Weltbank konnte nichts ändern.

Korruption ist ein riesiges Hemmnis für wirtschaftliche Entwicklung, fördert die Umweltzerstörung und hängt oft mit Menschenrechtsverletzungen zusammen. Darum dürfen wir eine solche massive, systematische Korruption nicht hinnehmen.

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Shell, der Arktis-Killer

Last but not least stelle ich Euch heute als letzten der nominierten Firmen für den Public Eye Award die wohl bekannteste unter ihnen vor: Shell. Was gibt es zu denen zu sagen. Sie sind überall dabei, wo das schmutzigste Öl zu holen ist. In den tiefsten Tiefen, beim dreckigen Geschäft mit dem Teersand und zukünftig mehr und mehr in der Arktis – wo es halt nahezu unmöglich ist, im Falle auslaufendes Öles ernsthaft etwas dagegen zu tun – aber hey – wie oft haben wir schon Probleme und Unfälle bei Ölplattformen?

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44 Tote, um einen Streik zu brechen

Jedes Mal wenn ich mir den nächsten Nominierten für den Public Eye Award durchlese könnte ich noch mehr kotzen, wie beim vorherigen. Dieses Unternehmen hat mich besonders traurig gemacht. Es lässt durch die korrupte Polizei Streikende erschießen und fährt damit fort, Menschen aufs ärgste auszubeuten und die Umwelt zu zerstören.

Und das alles für Platin und über 300 Millionen Dollar Gewinn. Ekelhaft.

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