Michael Hartl

Michael Hartl

Michael Hartl  //  Ich bin einer von drei Gründern und Inhabern von more onion, der Agentur rund um E-Campaigning, Web Development und Social Media für NGOs. Ich lebe in einem alten Bauernhaus am Land und versuche, dies möglichst nachhaltig und leidfrei zu tun.

Jul 23 / 4:18am

Lebensfreude pur

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Jul 19 / 8:53am

Lisa und ich in einem Fernsehbeitrag

Vor einiger Zeit war bei uns am Haus draußen ein kleines TV-Team vom
Bayrischen Rundfunk und hat ein Video über unsere Idee gemacht. Viel
Spaß beim Ansehen.

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May 11 / 12:46pm

Das Experiment Selbstversorgung ist umgezogen!

Ihr könnt uns ab jetzt auf unserer neuen Website bei unseren Schritten Richtung eines einfachen Lebens begleiten.

Ihr findet Lisa und mich ab jetzt unter http://experimentselbstversorgung.net

Über meine eigenen Dinge werde ich aber nach wie vor hier posten.

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May 3 / 12:33am

Wer kippt da Öl ins Meer?

Eine Frage die auch heute wieder durch Teile der Presse geistert ist, ob BP oder Transocean die Verantwortung für den Fehler hat, der zur Explosion auf der Ölplattform "Deepwater Horizon" geführt hat. Dies sei nach wie vor unklar.

Eine andere Tatsache ist dafür umso klarer. Täglich strömen 800.000 Liter Öl ins Meer. Seit bald 14 Tagen. Und es soll noch wochen- bis monatelang so bleiben. Eine Ölpest sondergleichen. Und damit eine Katastrophe für die Natur, den Ozean, die Tiere und die Menschen, die an den Küsten leben und vom Tourismus dort abhängig sind.

Sammelklagen sind eingereicht. BP soll zur Verantwortung gezogen und verurteilt werden, wünschen sich viele. Der Plattformbetreiber Transocean am Besten auch gleich noch.

US-Regierung und NGOs werden helfen müssen, das Schlimmste zu verhindern und sehr viel Geld in die Bewältigung dieses menschgemachten Unglücks stecken. Steuergelder und Spendengelder. Und viele werden schimpfen, dass dies alles doch besser BP und Transocean zahlen müssten.

Was bei all diesen Diskussionen derzeit völlig untergeht, ist die Tatsache, dass unser global immer weiter wachsender Energiehunger auch eine immer größere Ölmenge verbrennt. Auch in unseren Breiten. Und dieses Öl muss irgendwo her kommen, denn die alten Ölquellen versiegen mehr und mehr. So wie ein neues Stromkraftwerk gebaut werden muss, wenn wir als Gesellschaft mehr Strom haben möchten als bisher oder ein Kraftwerk zu alt wird, so wird auch eine neue Ölquelle gebohrt werden, wenn wir mehr Öl wollen oder eine alte Quelle zu versiegen beginnt.

Die Frage, die sich diese Gesellschaft langsam stellen sollte ist die, ob wir mit unserer Entwicklung nicht auf einem falschen Pfad laufen. Ob der Fortschritt nicht Schattenseiten hat, die wir derzeit offensichtlich noch gar nicht überblicken. Ob eine Landwirtschaft, die auf Öl basiert uns langfristig und gesund ernähren kann. Ob eine Gemeinschaft, die auf risikobehafteter fossiler Energie beruht eine nachhaltige und langfristige Überlebenschance hat. Und ob noch mehr Technik und noch mehr Fortschritt tatsächlich die Lösung sein können.

Für mich ist klar, dass ein Schritt hin zu einem einfachen Leben der richtige sein kann. Indem wir wieder selbst den Großteil unserer Nahrungsmittel anbauen. Uns bei komplexeren Produktionsschritten innerhalb unserer Region vernetzen, spezialisieren und zusammenarbeiten. In der wir so unabhängig wie möglich von Strom werden und in der wir nicht länger süchtig nach fossilen Brennstoffen sind.

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Apr 11 / 11:30pm

Wer ist schuld?

Viele engagieren sich für die Umwelt, für die Tiere oder für die Menschen. Manche von ihnen sind in einem Bereich sehr aktiv, zeigen aber für die anderen nahezu kein Verständnis. Viele aktive Menschen, sind aber auch sehr schnell dabei, andere zu verurteilen. So ist für die einen der Betreiber eines Schlachthofs das personifizierte Böse, für andere die Firmenleitung eines Hygienepapier-Herstellers und für wieder andere sind es Konzerne, die in „Billiglohnländern“ produzieren lassen.

Und ja, all die sind sicher an bestimmten Missständen schuld – oder haben zumindest die Möglichkeit vorhandene Missstände abzustellen. Aber sind die wirklich „das Böse“? Machen die all diese Dinge, weil sie Lust daran haben?

Heute Morgen hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Landwirt.

ich: „Naja, die brutalsten in der ganzen Kette der „Fleischproduktion“ sind sicher die Tierhändler, die haben keinen Bezug mehr zu den Lebewesen und behandeln die wie Gegenstände.“

Landwirt: „Innerhalb der Produktionskette mag das stimmen, aber die brutalsten überhaupt sind die Konsumenten.“

Es ist definitiv ein Verbrechen, den Regenwald kahl zu schlagen, es ist absolut verwerflich Menschen für Hungerlöhne 13 Stunden pro Tag in eine Näherei zu stecken und es ist ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen, Tiere in quälerische Haltungen zu pferchen und zu töten.

Was aber ist mit dem Wegsehen? Mit dem „Trotzdem kaufen“? Mit all der Ignoranz, mit der die meisten Menschen weder auf die Herkunft, die Umstände der Herstellung, die Umweltverträglichkeit oder auf die Nachhaltigkeit, noch auf ihren tatsächlichen Bedarf achten? Mit der Bequemlichkeit, sich mehr oder weniger bewusst von „Gütesiegeln“ und Werbeversprechungen blenden zu lassen?

Mich beschleicht immer wieder das Gefühl, dass die herzlosesten und brutalsten nicht die sind, die kahlschlagen, ausbeuten und töten, sondern die Konsumierenden, die mit ihrer blinden Konsumgeilheit jedes beworbene Produkt kaufen, Hauptsache es ist billig genug, und damit all diese brutalen Vorgehensweisen fordern und finanzieren.

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Mar 16 / 9:32am

Warum will Google alles über Dich wissen?

Sehr tolles Video über Google. Auch wenn ich nicht alle Einschätzungen teile...

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Mar 1 / 1:07am

Der Stand der Dinge im World Wide Web

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Feb 28 / 8:33am

Versuch das mal mit Plastik

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Feb 22 / 9:46am

Die Digitalisierung des Alltags

Fein gemachtes Video in dem auch einige schöne Social Media Zahlen vorkommen.

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Feb 21 / 3:36am

Ein wichtiger Teil meines Lebens: Selbstversorgung

Seit Jahren hat mich eine schleichende Entwicklung geprägt. Zunächst hab ich angefangen, mich für die biologische Herstellung von Nahrungsmitteln zu interessieren. Dann mein Auto weggegeben und kein anderes motorisiertes Gefährt als Ersatz geholt. Und schließlich angefangen einen Teil meines Essens selbst anzubauen.

In den letzten Monaten hat diese Entwicklung dann immer mehr an Fahrt zugelegt. Ich hab mich immer stärker mit verschiedenen Formen der nachhaltigen Landwirtschaft auseinandergesetzt, viele anregende Gespräche geführt und Bücher zu dem Thema gelesen und schließlich in ein altes Bauernhaus neben einem Demeter-Hof gezogen.

Nun wird, nachdem ich hier den nächsten Schritt geschafft habe und mich auch um mein Feuerholz selbst kümmere, der Traum und die damit einhergehende, viel konkretere Idee von der Selbstversorgung immer mehr Realität.

Meine traumhafte und wunderbare Lebensgefährtin Lisa teilt sowohl diesen Traum, als auch die Einsicht für alle dafür nötigen Schritte, die sicher nicht immer nur einfach sind - aber zumindest bisher immer befreiend, wenn sie erst einmal umgesetzt sind.

Lisa und ich möchten alle Ideen, die mit unserer Entwicklung Richtung Selbstversorgung einhergehen, mit allen Menschen teilen, die sich auch dafür interessieren, ein paar Schritte mit uns gemeinsam gehen wollen oder vielleicht sogar schon viel weiter sind als wir.

Alle Artikel dazu gibt es zukünftig unter http://selbstversorgung.posterous.com

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